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»» TM Cross & Co.

Was ist Trainingsmix 2000 plus?

  • Cross- und Tempolauf nach englischem Vorbild
  • Polnisches Gepäck-Lauftraining
  • Afrikanische Methoden u.a. Keniagymnastik (modifiziert)
  • Rasenlauf-Training nach Kneipp
  • Hügellauf-Training ab 1960 modifiziert (Spies)
  • Modifizierte "Keniagymnastik" (Laufschule PARKHÖHE/Spies)
  • Rationelle Traingsplanung und Dokumentation (Petermann/Spies)
  • Bausteine Ernährung & Regeneration u.a. nach Dr. Wolfgang Feil



                                Cross- und Tempolauf nach englischem Vorbild

    Als Crosstraining für bezeichnet man die Ausübung mehrere Sportarten wie sie zum Beispiel beim Triathlon üblich sind. Also Schwimmen-Radfahren-Laufen. Es sind auch andere Kombinationen üblich. So haben wir auch die Bausteine : Wandern - Marschieren - Hügelllaufen - Fitness-Studio - Keniagymnastik - Leichtes Krafttraining mit Gewichten/Zugbändern  - Gymnastik/Streching  in unserem Trainingsmix-Programm.
    Wir wollen uns hier aber mit dem Crosslauf, früher auch Querfeldeinlauf genannt, beschäftigen. Die Anfänge des Crosslaufes liegen mit Millionen von Jahren weit zurück. Jagd und Flucht waren zum Überleben notwendig. Ob unsere Vorfahren auch spielerisch das Laufen betrieben haben? Die jungen Menschenkinder sicherlich, um sich auf das Überleben vorzubereiten.
    Doch machen wir den großen geschichtlichen Sprung in das Industriezeitalter. In England soll sich das sportliche Laufen im Gelände entwickelt haben. Schon 1876 fanden die ersten englischen Meisterschaften statt! Die Idee verbreitete sich rasch in den angrenzenden Ländern wie Belgien, Frankreich und natürlich auch in Deutschland und schließlich weltweit. Seltsamerweise sahen viele Leichtathletik-Funktionäre den Crosslauf nicht als leichtathletische Disziplin an und es bildeten sich eigene Crosslauf-Verbände. So fand auch der Crosslauf nur einmal bei einer Olympiade statt. Der Sieg von Pavo Nurmi (FIN) bei der Olympiade 1924 in Paris ist unvergessen. In einer Hitzeschlacht gewann Nurmi so überlegen, dass sein Ruhm unsterblich wurde. Fast ein Drittel der Teilnehmer hatte einen Hitzeschlag erlitten bzw. aufgegeben. Der Kommentar von Nurmi an einem auf dem Boden nach Luft ringenden Konkurenten: "Schlecht trainiert!"
    In Paris fand auch der legendäre "Figaro-Cross" mit über 10.000 Teilnehmern jedes Jahr statt. Unser Team-Mitglied Juraj Sivulka war fast jedes Jahr mit "Bertholds - Laufgruppe" dabei und schwärmte von dieser Geländelauf-Veranstaltung.
    In der BRD tat man sich schwer, Crossläufe anzubieten. Dafür gab es jede Menge Waldläufe aber eben auf meistens auf Waldwegen.
    Blättern wir weiter in der Geschichte, kommen wir an dem Berliner "Teufelsberg-Cross" nicht vorbei. Die Jungs um Horst Milde (klingelt da was?) hatten aus Frankreich die Idee mitgebracht und setzten diese, auch gegen behördliche Auflagen, 1964 durch. In der TM-Story 1960 kannst Du nachlesen, dass wir in Bremen ab 1966 nun ebenfalls einen Cross, auch hier gegen erheblichen Widerstand des BLV, organisierten. Nicht weit von Bremen entfernt gab es den "Haake-Cross" mit solchen schweren Strecke, wie wir sie noch nie gelaufen waren. Wir mussten durch Bombentrichter laufen bzw. auf allen Vieren hochkriechen! In England gibt es übrigens unglaublich harte Cross-Events u.a. "Der Bär"!
    Nun konnte ich verstehen, warum Arthur Lydiard und Perry Cerutty solche Erfolge mit ihren Läufern hatte, die ja viel im Gelände trainierten. Die Erfolge der großen englischen und belgischen Mittel- und Langstreckler basierten ja auch auf den Crosslauf. Aber wie immer begriffen viele Funktionäre und Trainer in der BRD das nicht und es kam, auch bis heute noch, kein System in  die Terminplanung der Crossläufe für den Aufbau der Saison. Auch die unverständliche Abstinenz des Verbandes, der nur sporadisch hin und wieder eine kleine Gruppe Nachwuchsläufer (Junioren) zu den Weltmeisterschaften schickt, ruft bei mir nur Kopfschütteln hervor.
    Ich könnte hier noch viel schreiben, doch das haben schon andere Journalisten getan und so kann ich nur empfehlen, sich die Ausgabe 4/2007 von Spiridon zu besorgen, Hier hat Manfred Steffny den Artikel "Englischer Sport wurde afrikanisch" geschrieben.
    Wir selber haben an der ALGARVE die Cross-Weltmeisterschaften und auch bei einigen Senioren-Weltmeisterschaften das Crosslaufen hautnah erlebt bzw. sind bei den Senioren selber mitgelaufen. Da kann ich Euch Geschichten von Hitzeläufen erzählen, die man fast nicht glauben könnte. Schwamm (nasser!) drüber!
    Ich plädiere nach wie vor für eine Crosslaufsaison von Mitte November bis Ende März. Nur wer ein spezieller Crossläufer ist und Wert auf gute Platzierungen bei Meisterschaften legt, sollte die Cross-Saison als Hauptsaison planen. Ansonsten sind Crosswettkämpfe aus dem Training herauszulaufen. Wir haben immer unseren langsamen long jog (25 - 35 km) am Samtags gemacht und sind zum Erstaunen der Konkurrenten, Trainer vorne mitgelaufen und konnten zum Schluss so spurten, dass wir oft gewonnen haben. Ja, wie kommt denn das? Bitte über den Super-Sauerstoff- Lauf nachdenken! (Dieser Trainingsbaustein wird noch beschrieben werden!)
    Noch eine Anmerkung: Mir geht das Herz auf, wenn ich  Crossläufe mit großer Schüler- und Jugendbeteiligung sehe. Dabei beobachte ich immer wieder neue Talente. Doch wo bleiben diese? Mit nur Spielwiesen-Leichtathletik kommen wir nicht weiter! Die Kinder müssen gefordert werden. Ein Leben lang zwei- bis dreimal pro Woche für ca. 45 Minuten eine natürliche Sportart in Familie - Kindergarten - Schule - Studium - Ausbildung - Beruf - Seniorenfitness... so schließt sich die Kette zur Gesundheit für ein ganzes Leben!
    Leider werden immer häufiger die Crossmeisterschaften auf glatten Wiesen mit einigen künstlich aufgeschütteten Hügeln durchgeführt. Das ist nicht mehr der echte Crosslauf der alten Schule!
    Lesetipps : www.scc-event.com   -  www.welt-des-sport.de  -  www.wikepedia.de   (Stichwort Crosslauf)

          Was macht den Crosslauf denn nun zum so erfolgreichen Trainingsbaustein?

    • Crosslauf ist ein ausgezeichnetes Krafttraining für Läufer!
    • Durch unterschiedlichen Laufuntergrund werden alle Muskeln, Bänder,Gelenke trainiert!
    • Die Schrittlänge und Schrittfrequenz wird "laufend" gewechselt!
    • Stabilisation und Koordination werden geschult!
    • Crosslauf enthält alle  fast Tempolauf und Hügellaufvarianten
    • Rasenlaufen Sandpassagen Waldwege Matsch/Schlamm/Watt ... das macht Spaß!
    • Da die Strecken von 3000 bis 12.000 lang sind ist das auch ein Tempo-Ausdauer-Training
    • Crosslauf stärkt auch den Willen und trainiert die Laktattolleranz!
    • Im Fahrtspiel und Orientierungslauf kann man spielerisch den Crosslauf ausüben!
    • Crosslauf macht Spaß, bringt Abwechselung in das Training und weckt Laufinstinkte!
    • Wenn dann noch viel barfuß gelaufen wird, lernst Du fliegen!

                  Also raus in`s Gelände: "Es gibt nichts Gutes... außer man tut es"


                                        Polnisches Gepäck-Lauftraining

    In den sechziger und siebziger Jahren machten die polnischen Mittel- + Langstreckenläufer und insbesondere die 3000 - Hindernisläufer, mit ihrem Lauftrainer Jan Mulak, auf sich aufmerksam. Sie errangen Olympiasiege, liefen Weltrekorde und Bronislaw Malinowski besiegte sogar den legendären kenianischen Wunderläufer Rono.
    Erst Jahre später erfuhren wir, dass die polnischen Eliteläufer sich im Herbst und im Frühjahr in der Hohen Tatra mit Gepäckmärschen und Gepäckläufen eine Bombenkondition aufgebaut hatten.
    Natürlich testeten auch wir diese Variante im Harz-Urlaub und siehe da, wir verbesserten unsere Laufleistungen auf allen Strecken! 

    Welchen Nutzen kannst Du daraus nun ziehen?

  • Laufe mal ab und zu Deine long jogs mit einem Läufer-Rucksack oder Gewichtsweste.

  • Kennst Du noch den Sprüche... "Fahr raus und lauf"  -  "Steig aus und wandere" ?  Na dann los!


                         

    14.04.

    Afrikanische Methoden u.a. Keniagymnastik (modifiziert)

    Vor ca. 3 Millionen Jahren soll es die ersten auf zwei Beinen laufende Menschen gegeben haben. Was vor ungefähr 200 Millionen Jahren mit einer kleinen aufrecht laufenden Echse ganz in der Nähe von Gotha begann, wird wohl mit laufenden Robotern enden. So sehen es jedenfalls die Wis-senschaftler mit denen ich mich im Rahmen der Ausstellung "Vom Ursaurier bis zum Laufroboter" im Museum für Natur in Gotha  unterhielt.  Wir hatten uns 2005 vorher in Bremen, bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Roboter kennen gelernt. Hier wurde die Prognose aufgestellt, dass so um 2050 herum, eine Fußballmanschaft aus Robotern bei einem Turnier mit  Fußballprofis, diese besiegen würde. Die Entwicklung der Laufroboter macht rasante Fortschritte und "ASIMO",  den die Japaner mit einem 150 Millionen-Etat immer perfekter konstruieren, kann schon zügig gehen und Treppen bewältigen! Im Lauf-Labor der Universität Jena ist die rasante Entwicklung  so weit voran gekommen dass  schon mit Robotern gelaufen wird. Auch hier sind, wie bei Mensch und Tier, die  Schwachstellen Achillessehne und Gelenke  das Problem. Hinzu kommt, dass der Laufroboter sich (noch) nicht regenerieren kann, was bei Menschen und Tieren ja durchaus möglich ist. Ja, was hat das denn nun mit den afrikanischen Läufern zu tun?

    Im Ostafrika stand die Wiege der Menschheit und genau wie die zu künftigen Laufroboter, mussten die Homanoiden laufen lernen.  Jagen und Sammlern waren ebenso zum Überleben und zur Weiterentwicklung nötig, wie Angriff- und Fluchtreaktionen. Lange bevor die Beutejagd durch Tierfallen und Ackerbau & Viehzucht ergänzt wurde, waren ausdauernde und flinke Beine gefragt um die Sippe zu mit der notwendigen Nahrung zu versorgen. Den Jahrzeiten und dem Klima entsprechend wanderten die Nomaden das ganze Jahr über und sicherten sich dadurch die "unendliche Ausdauer"die Du auch heute benötigst, wenn der Marathon  d u r c h g e l a u f e n  werden soll. Lange Märsche und Wanderungen sind kein Problem. Dafür hat Dich die Urmutter mit dem nötigen Erbmaterial (u.a. den Mitochondrien) ausgestattet. Du musst die "schlafenden Zellen" nur wieder aktivieren, die Erbinformationen( DNA) praktisch einschalten. Also... natürlich laufen! Wie beim Trainingsmix!

    Machen wir nun einen gewaltigen Zeitsprung!
    Ab den sechziger Jahren  begann die Erfolgsserie der afrikanischen Läufer. Der wohl absolute Höhepunkt der olympischen Spiel in Rom (1960) war der Sieg im Marathon durch den barfuß laufenden Abebe Bikilaaus Äthiopien.  Als dann europäische Trainer in Afrika die Leitung des Lauf-Trainings übernahmen, begann die Siegesserie der afrikanische Läufer und später auch der Läuferinnen. Vor allem die ostafrikanischen Läufer, die im Hochland lebten und vom Körperbau her geradezu für das Laufen geschaffen waren, dominieren bis in die heutige Zeit die Mittel.- und Langstreckenlaufszene. So wie bei  den farbigen Sprinter findet man davon in den Weltranglisten Platz 1-200  jedes Jahr weit über 80 %.  Doch halt, da tauchen doch immer wieder erfolgreiche Läufer aus anderen Kontinenten auf! Wer nun aufmerksam deren Training analysiert, wird feststellen, dass diese nur deshalb auch ausdauernd und schnelllaufen, weil das Training umfangreicher und vielseitiger  (MIX!) ist,  als das  hier in der BRD praktizierte hohe wissenschaftliche Lauftraining. "Die Deutschen messen Laktat und laufen hinterher" war der Spruch eines sehr erfolgereichen afrikanischen Läufers. Es ist mir bekannt, dass die besten Läufer/innen aus Afrika so gut wie nicht mit einem Herzfrequenzmesser laufen. In der Ernährung lieben es die Afrikaner einfach (Siehe Anhang unten.Ugali!) und ohne Nahrungszusätze, auch wenn sie in Europa leben und trainieren! Was das Schuhwerk betrifft, so wird fast nur mit leichten Laufschuhen trainiert und im Rennen sowieso mit solchen gelaufen. Wohl bedingt durch die Höhenlage funktioniert die Blutmikrozirkulation und damit Versorgung der Zellen mit  u.a. mit mehr Sauerstoff (hohe Kapillardichte) besser und auch die Quantität und Qualität der Mitrochondrien scheint besser zu sein.  Auch ist das Muskelvolumen (schlanke Waden!) nicht so ausgeprägt wie beim Menschen die in Industriegebieten oder in Bauernschaften leben. Das bedeutet natürlich für die Afrikaner ein besseres Last-Kraftverhälnis. Wenn ich mir die strammen Waden einiger Läufer ansehe kommen mir Zweifel an manchen Krafttraining für Mittel- und Langstreckler in der BRD!
    Heute gibt es kaum noch irgendwelche Geheimnisse um das durchgeführte Training. Das war nicht immer so! Nurmi. der große Schweiger, trainierte viel alleine. Emil Zatopek war ein Schalk und führte oft Trainer, Läufer und Reporter an der Nase herum, wenn sein Training beobachtet wurde. Er lief dann die Intervall-Läufe meistens schneller und wechselte auch die Schrittlänge nur so zum Spaß und zur Verwirrung der Lauftrainer, Sportwissenschaftler bzw. der anwesenden Reporter. Viele Weltklasseläufer trainierten in abgesperrten Stadien, damit die Konkurrenz die Zeiten, der zum Teil unglaublich  harten Tempoläufe, nicht stoppen konnte. Was sich bei langen Läufen tat, blieb lange Zeit ebenfalls ein  Geheimnis. Wer konnte den da schon im Gelände mitlaufen oder mit Fahrzeugen hinterher fahren? Aus Gesprächen mit Olympiasiegern, Europameistern und Weltklasseläufern bzw. den Trainern, weiß ich, dass Marathonläufer bis zu 65 (in Worten fünfundsechzig) Kilometer sehr sehr langsam an einem Stück liefen. Heute kann man in einigen  Läuferbiographien das alles nachlesen!
    Jahrzehnte lang wollte man mir, darunter zwei Bundestrainer, nicht glauben, dass wir nach einem Super-Sauerstoff-Lauf von 30 bis 35 Kilometer am nächsten Tag schnelle Rennen laufen konnten.
    In unserer CD BIGRUN & Trainingsmix
    kannst Du das an Beispiele von Olympiasiegern  und auch unseren persönlichen Erfahrungen, nachlesen. Alle Läufer darunter Olympiasieger und Läufer der deutschen Spitzenklasse, die auf  Dr. van Aaaken  gehört hatten und natürlich Tausende aus unseren Laufseminaren,  die wir beraten haben,  verbesserten sich. Wenn die unendliche Ausdauer erst eimal aufgebaut ist, kann man ein  sehr, sehr harte Tempoläufe  über Langstreckendurchziehen und brennt trotzdem, wenn die Regenerationsregeln beachtet werden, nicht aus meine Lieben! Das Geheimnis ist die Hochschaltung der Blutmikrozirkulation mit Verbesserung des Sauerstoff-Status. Wir empfehlen,  die Bücher von Prof. Dr. Manfred von Ardennes gründlich zu  lesen! Jahrzehntelang habe ich kritisiert, dass bei dem DLV Trainings-Rahmenrichtlinien-Plan  die Dauerlaufstufe REG bzw. KOM (Regeneratives Kompensations-Training) auf  30 Minuten begrenzt war und ein stundenlanges Laufen gefordert. Erst nach vier Jahrzehnten wurde nun die Dauer auf bis zu 2 Stunden erweitert. Das ist natürlich noch viel zu wenig, da die biologische Schranke für die gesamte Ausdauer (auch für Mittelstreckler) wohl erst ab 32 Kilometer ("Die Mauer") durchbrochen wird. Erst dann scheint es zur optimalen Ausspriessung der Kapilaren und vermehrter Mitrochondrienbildung zu kommen. Sauerstoff ist Leben und mit besserer Sauerstoffversorgung läuft man ausdauernder und schon ab 400 Meter bis hin zu Marathon und darüber hinaus schneller!
    Wer das nicht selber oder mit seinen Läufern/innen praktiziert hat, kann es auch nicht erleben.!

           
    Ausprobieren und damit erfolgreicher ausdauernder & schneller laufen!

    Was ist denn nun das Erfolgsgeheimnis afrikanischer Läufer und weshalb laufen die deutschen Läufer hinterher? Doch warum gibt auch weiße Menschen, die hervorragende Zeiten auf allen Strecken abliefern?
    Der Hauptgund liebe Eltern, Erzieher, Lehrer, Trainer, Läufer/innen und Sportfunktionäre und Politiker liegt darin, dass hier  die sportliche Ausbildung der meisten Kinder in den verschiedenen Entwicklungsstufen  vernachlässigt wird. Wenn dann Bewegung und Sport doch ausgeübt werden, ist das alles viel zu schonend angelegt ist! Das wirkt sich nicht nur auf die Ausdauer, sondern auch auf die Kordination und geistige Entwicklung aus! Es gibt genügend Studien, die dieses beweisen.

    Über 98 % der afrikanischen Kinder werden nicht mit dem Auto zur Schule gefahren. Ein Fahrrad ist ein Luxus, den sich dort nur wenige leisten können. Die Ernährung ist einfach und teilweise deckt sie gerade den täglichen Bedarf! In den Schulen herrscht eine geradezu unglaubliche Disziplin. Das Erlernen eines Berufes und die spätere Ausübung ist kaum möglich. Da bleibt zum sozialen Aufstieg oft nur der Sport und hier die Disziplin Laufen. Die Vorbildfunktion der großen Läufer/innen weckt die Bereitschaft sich beim Training im Gelände zu quälen. Die Trainer werden hoch verehrt und die Sponsoren aufmerksam, wenn die Kontakte durch Manager geküpft werden!
    Wenn dann das Talent vorhanden ist und der Vorteil der Afrikaner, das Leben in der Höhenlage hinzukommt,  können  diese die von 800 bis Marathon Weltklassezeiten laufen!

         Hier folgt nun ein Vergleich zwischen Afrika und den Industrienationen

                                Afrika                                              Industrienationen
      

     Kinder laufen viel barfuß im Gelände!

    Kinder laufen kaum noch und nur in Schuhen

     Tägliche Sportstunde in der Schule!

    Kaum noch mehr als 2 Sportstunden pro Woche 

    Natürliche Ernährung!

    Viel Fast Food Mc. Donnald läßt grüßen! 

    Vielzahl von Talenten (Genetik) 

    Wer aufmerksam beobachtet sieht die Talente! 

     Höhenlage und damit biologische Vorteile

    Spitzensportler > Höhentraining (O2Kammer!) 

     Kluges und sehr hartes Training!

    Training zu methodisch und wissenschaftlich! 

     Förderung in der Schule und in Laufcamps!

    Förderung wäre genauso möglich! 

     Viel Lauftraining in der Gruppe!

    Auch hier bei guter Organisation möglich! 

    Viel Beteiligung an Crossrennen!

    Betrifft  u.a. die BRD > Abstinenz an Cross-WM 

     Hohe Anerkennung für Läufer/innen!

    Früher: "Die blöden Läufer" Heute :"Spaßlaufnationen"? 

     Sozialer Aufstieg durch Lauferfolge

    Für gute Läufer vorerst soziale Absicherung 

     Riesiges Potential guter Läufer/innen!

    Haben wir auch. Siehe Schüler/Jugendcross!


                                            Und was kannst Du nun davon lernen?

    • Laufe ab Frühjahr möglichst natürlich d.h. einmal pro Woche barfuß auf dem Rasen!
    • Wecke die schlafenden Erbinformationen durch Aktvierung der Fußsohlen-Reflex-Zonen!
    • Balanceübungen und vieles Laufen im profilierten Gelände beleben die Ur-Laufinstinkte!
    • Erlaufe Dir erst eine  gute Ausdauergrundlage  damit Du später schneller laufen  kannst!
    • Laufe in Sportschuhen, die Deine Füße trainieren. Keine Monsterschuhe (Siehe CD)
    • Erlerne das Laufen nach Gefühl und werde nicht durch zu viel Technik zum Laufroboter!
    • Wenn Du Marathon  l a u f e n  willst, brauchst Du mehr als nur einige 25 Kilometer-Läufe!
    • Wenn Du sogar auf Zeit laufen möchtest musst Du im Training "durch die Wand" laufen!
    • Ernähre Dich natürlich und trainiere auch ab und zu den Mangelzustand (Essen/Trinken)
    • Laufe mit Spaß und Freude. In einer guten Laufgruppe kannst Du das immer erleben!
    • Mixe Dein Training und mache auch mal was anderes als nur laufen!
    • Achte auf genügend Regeneration (72 - Stundenregel!) und  bleibe locker! 
    • Plane Dein Training und bekomme Deine Zeit im Griff. Tagebuch/Zeitmanagement! (CD)
    • Koordiniere Dein Training mit Ausbildung, Beruf und Familie so, dass kein  Stress entsteht!
    • Träume von Deinen realistischen Zielen und arbeite konsequent und beharrlich daran!


      Es folgen noch die letzten Abschnitte:

      Rasenlauf-Training nach Kneip ok
      Hügellauf-Training ab 1960 modifiziert (Spies)
      Modifizierte "Keniagymnastik" (Laufschule PARKHÖHE/Spies)
      Rationelle Traingsplanung/DokumentaionPetermann/Spies) ok
      Bausteine Ernährung & Regeneration u.a. nach Dr. Feil

      Rechtschreibeprüfung ok  05.05.08

                                                                                                                  







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    Cross WM in Kenia
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